Richard-Wagner-Verband
Ortsverband Nürnberg e.V.


aktualisiert am 08.07.2017

Rückschau


25.-27.10.2013

Stichwort Wagner 2013 in Bamberg
Der Einfluss E.T.A. Hoffmanns auf Richard Wagner

"Leidenschaftlich unterhielt man sich oft über die Hoffmannschen Erzählungen, welche damals noch ziemlich neu und von großem Eindruck waren. Ich erhielt von hier an durch mein erstes, zunächst nur oberflächlichem Bekanntwerden mit diesem Phantastiker eine Anregung, welche sich längere Jahre hindurch bis zur exzentrischen Aufgeregtheit steigerte und mich durch die sonderbarste Anschauungsweise der Welt beherrschte." (Richard Wagner, Mein Leben)

Der Einfluss E.T.A. Hoffmanns auf Richard Wagner im Sinne eines Aufgreifens und Weiterentwickelns der Kunsttheorie E.T.A. Hoffmanns ist in der Wagnerforschung unbestritten. Dennoch blieb bisher eine umfassende Untersuchung und damit verbunden ein Vergleich der kunstästhetischen Ansichten und deren Umsetzung in den Werken der beiden Künstler unbeachtet.

In der Stadt, in der Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) zwar nur fünf Jahre verbrachte, aber seine künstlerisch fruchtbarsten, referieren nun Prof. Dr. Jörg Krämer, Erlangen ("Die Bedeutung von E.T.A. Hoffmanns Musikästhetik für Richard Wagner"), Dr. Caroline Wagner, Wiesbaden ("Die Bedeutung der literarischen Texte E.T.A. Hoffmanns für Richard Wagner") und Dr. Frank Piontek, Bayreuth ("Zwischen Theorie und Praxis. Richard Wagner, E.T.A. Hoffmann und das Romantische Musikdrama").

Die Teilnehmer kommen zudem in den Genuss eines neuen Werkes: "Verdi - Wagner", ein Opernfragment in drei Akten mit dem Hornquartett "germanhornsound". Das Libretto stammt von Herbert Rosendorfer, dem 2012 verstorbenen Südtiroler Schriftsteller, und Karl Dietrich Gräwe, Musikjournalist und Chefdramaturg.

Da wegen des Umbaus von "Wahnfried" das Richard-Wagner-Archiv nach Bamberg ausgelagert wurde, veranstaltet die Staatsbibliothek Bamberg zusammen mit eigenen Beständen eine sehr interessante Ausstellung, durch die die Teilnehmer kompetent geführt werden.

"Stichwort Wagner" ist neben dem Gesangswettbewerb für Wagnerstimmen und dem Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung die jüngste Reihe des RWVI. Im Vordergrund steht hierbei das Wort, die Beschäftigung mit einem Themenkomplex rund um Werk und Leben Richard Wagners - Stichwort: Wagner. Eingeladen werden auch Referentinnen und Referenten, die nicht zum Kreis der ohnehin überall präsenten und berühmten Vortragsredner gehören, also auch junge Wissenschaftler, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Die Teilnehmer haben hier in Ergänzung zu den jährlichen Kongressen in besonderem Maße Gelegenheit, möglichst abseits von kulturtouristischen Programmen und ohne Zeitlimit und Zeitdruck miteinander ins Gespräch zu kommen. In den ersten Jahren hatte sich für diese von Prof. Eva Märtson, Gundula Benoit, Marcus-Johannes Heinz und Ilkka Paajanen für den deutschsprachigen Raum ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe das Schlösschen Schönburg inmitten einer romantischen Parkanlage der Evangelischen Akademie Hofgeismar (bei Kassel) als idealer Ort erwiesen. Mit dem Jahr 2010 hat die Veranstaltungsreihe eine andere Region der Wagnerwelt erobert: Die Vorsitzenden der Wagner-Verbände Bamberg, Nürnberg und München, Dr. Ingrid Huther-Thor, Ute Bergfeld und Karl Russwurm, hatten dankenswerterweise die Organisation übernommen.




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